Ziel

Die Vollzeitschule baut auf dem Hauptschulabschluss auf, vermittelt eine berufliche Grundbildung und fördert die allgemeine Bildung. Der zweijährige Schulbesuch endet mit einer schriftlichen, berufspraktischen und mündlichen Abschlussprüfung. Das schulische Ziel ist die Erlangung der Fachschulreife, die der Mittleren Reife entspricht.

Beschreibung

  • Allgemeinbildung
    Deutsch, Englisch, Mathematik, Religionslehre/Ethik, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Chemie, Sport, Chemie
  • Profilbereich
    Berufsfachliche Kompetenz mit den Schwerpunkten: Ernährungslehre, Wirtschaftslehre, Erziehungs­lehre, Wohnlehre.
    Berufspraktische Kompetenz
    Anbieten von Dienstleistungen aus den Bereichen: Nahrungszubereitung, Textilarbeit und Gestaltung)
    Projektkompetenz
  • Besonderheiten an der MWS
    Stützunterricht (z.B. in Deutsch, Englisch, Mathematik),
    Let (Lernen-einfach-trainieren)
    Zweite Naturwissenschaft (Biologie)
    zweiwöchiges Praktikum in einschlägigen Einrichtungen der Hauswirtschaft, des Gesundheits- oder Sozialwesens,
  • Lernfelder im Profilbereich
    Sich im Arbeitsbereich Hauswirtschaft und Ernährung orientieren
    Persönlichkeitsbewusstsein entwickeln
    Einfache Speisen herstellen
    Ernährungsbewusstsein entwickeln und bei der Nahrungszubereitung berücksichtigen
    Verbraucherbewusstsein entwickeln und Verantwortung übernehmen
    Entwicklungsprozesse begleiten und Beziehungen gestalten
    Wohnräume gestalten und erhalten
    Personengruppen bedarfsgerecht verpflegen
    Hauswirtschaftliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten

AufnahmeVoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme in die Berufsfachschule ist
  • der Hauptschulabschluss oder das Abschlusszeugnis des Berufseinstiegsjahrs,
  • das Versetzungszeugnis in die Klasse 10 der Realschule oder des Gymnasiums des neunjährigen Bildungsganges oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 9 des Gymnasiums des achtjährigen Bildungsganges,
  • das nach Besuch der Klasse 9 erteilte Abgangszeugnis der Realschule auf dem Niveau M oder des Gymnasiums des neunjährigen Bildungsgangs oder das nach Besuch der Klasse 8 erteilte Abgangszeugnis des Gymnasiums des achtjährigen Bildungsgangs, wobei jeweils in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik ein Durchschnitt von 4,0 erreicht sein muss und in höchstens einem dieser Fächer die Note »mangelhaft« erteilt sein darf, oder
  • der Nachweis eines den Nummern 1, 2 oder 3 gleichwertigen Bildungsstandes.
  • Für Bewerber der Gemeinschaftsschule gilt Entsprechendes mit der Maßgabe, dass für den Zweck der Aufnahme in die Berufsfachschule Noten in allen Fächern einheitlich auf einer Niveaustufe ausgewiesen werden.

Erfüllen an einer Berufsfachschule mehr Bewerber/innen die Zulassungsvoraussetzungen, als Schüler/innen in die Schule aufgenommen werden können, findet ein Auswahlverfahren statt.

Die Aufnahme erfolgt zunächst auf Probe. Die Probezeit dauert 1/2 Jahr

Weiterbildungsmöglichkeiten

Im Anschluss an diese Schulart stehen alle Ausbildungswege offen, welche die Mittlere Reife bietet. Durch den Besuch der Zweijährigen Berufsfachschulen werden darüber hinaus Kenntnisse erworben, die für Ausbildungsberufe im pflegerischen, sozialpädagogischen oder hauswirtschaftlichen Bereich von Nutzen sind.

Weiterhin besteht ggf. die Möglichkeit ein Berufskolleg, das zur Fachhochschulreife führt zu besuchen oder an einem beruflichen Gymnasium die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben.